8.10.2009

Mit dem Chaos leben

Jetzt wohne ich also in Bremen.

Am Sonntag hab ich alle Möbel hier aufgebaut, mich aber immer noch nicht so wirklich entschieden, wie sie stehen sollen, und seit dem täglich irgendwas geputzt, in der Gegend rumgegurkt, um irgendwas zu besorgen etc. und mich heute das erste Mal richtig entspannt. Ob ich hier jetzt glücklich bin? Im Moment nicht so wirklich, aber ich baue darauf, dass das noch besser wird.

Das Problem ist, dass ich kein Ende in diesem Chaos sehe. Ich lebe im Moment aus Kartons und sehe die Wohnung immer noch nicht als voll gebrauchsfähig an (geschweige denn als mein Zuhause). Meine ToDo- ebenso wie meine Einkaufsliste wird nicht kürzer sondern länger und mein Kontostand konvergiert monoton sinkend gegen 0 (oder so…). Gestern Abend habe ich immerhin das erste Mal diese Woche selbst etwas gekocht, auch wenns nur Rührei wars, weil ich nicht viel Hunger hatte. Hoffentlich werde ich nicht nur von Toastbrot leben…

Kommentare

Also ich kann damit leben, wenn mein Kontostand gegen 0 divergiert. Das ist besser, als wenn er negativ ist und divergiert.

Äh, gegen 0 konvergiert, meine ich natürlich :P

Sicherlich, da mein Konto aber keinen Dispo hat, geht das eh nicht.

Aber da du ja extra die Begriffe aufgreifst: Konvergieren heißt nur allgemein auf einen Grenzwert zustreben und sagt nicht zwangsläufig aus, von welcher Richtung, oder?

Habt ihr keine Mensa?

Okay, von Toastbrot und dem Mensaessen. :P

Außerdem ist Toastbrot gar nicht so übel, wie ich festgestellt hab.

Ist euer Mensaessen so schlecht? Unseres ist eigentlich recht gut. Also, nicht selbstgekocht-gut, aber sehr gut essbar.

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